FAQ

Wie läuft die Eingewöhnung ab? 

Im Erstgespräch mit der Einrichtungsleitung legt ihr den individuellen Starttermin gemeinsam fest. Meistens werden mindestens zwei Kinder parallel eingewöhnt. So knüpfen sich bereits erste Freundschaften und den Kindern fällt das Ankommen gemeinsam meist leichter. Eine Bezugsperson ist in den ersten Tagen mit am Platz an einem fest definierten Punkt. Sie zieht sich in Absprache mit dem/der Bezugserzieher:in stückweise zurück bis sie zum ersten Mal den Platz verlässt. Das heißt auch: Die Bezugsperson ist bei Wind und Wetter draußen.  

Sind die Kinder bei jedem Wetter draußen?

Ja, wir sind bei jedem Wetter draußen. Die Kinder erleben hautnah und mit allen Sinnen jede Jahreszeit. Dabei ist witterungsangepasste Kleidung sehr wichtig. Wenn es stürmt oder stark regnet benutzen wir unseren Bauwagen als Schutzunterkunft. Zudem haben wir unser gemütliches beheiztes Tipi.

Gibt es wirklich kein Spielzeug?

Wir haben wenig vorgefertigtes Spielmaterial. Der Platz gibt den Kindern Raum für Fantasie und Kreativität. So wird aus unserem Matschberg eine Rutsche, aus dem angrenzenden Wäldchen ein Geheimversteck oder aus Naturmaterialien jedes erdenkliche Spielzeug. Auch arbeiten unsere Kinder mit Werkzeugen, wie z. B. Hammer, Säge, es wird geschnitzt, gebastelt, gepflanzt und unser Bauwagen ist ausgestattet mit Büchern und Malutensilien.

Sind die Kinder häufiger krank?

Nein, eher im Gegenteil. Der tägliche Aufenthalt und die Bewegung auf dem Platz stärkt nachweislich das Immunsystem. Dies zeigt sich als fortlaufender Prozess, indem sich das Immunsystem auf die umgebende Umwelt der Kinder einstellt, damit umgeht und sich stark macht. Ebenso wirkt die Bewegung in der Natur sich positiv auf das allgemeine Wohlbefinden aus.

Wie wird zusammen gegessen?

Die Eltern geben ihren Kindern eine Frühstücksbox und ein Mittagessen inkl. Trinken mit. Frühstücken tun die Kinder dann, wenn sie Hunger haben – am Wandertag legen sie gemeinsam eine Vesperpause ein. Das Mittagessen wird gemeinsam am Tisch vor dem Bauwagen gegessen, davor werden natürlich die Hände gewaschen, gemeinsam ein Tischspruch ausgewählt und zusammen das Essen beendet.  Im Winter steht warmer Tee zusätzlich zur Verfügung.

Wie helfen die Eltern mit?

In unserem Kindergarten ist es erwünscht, dass sich die Eltern durch ihre Mitarbeit, z. B. durch besondere berufliche Fähigkeiten oder Interessen beteiligen. Zweimal im Jahr gibt es einen gemeinsamen Arbeitseinsatz auf dem Platz, um Reparaturen, Verschönerungen und ggfs. Projekte durchzuführen. Pro Kind wird 3 mal im Jahr eine Woche lang der Putzdienst des Bauwagens übernommen und wir haben – wie in vielen Vereinen üblich – jährliche Arbeitsstunden, die pro Familie geleistet werden müssen.

Was wenn ein Kind mal „muss“?

Wir haben im Bauwagen eine Kompostiertoilette und draußen nochmals ein Klohäuschen. Sollten die Kinder im Wald unterwegs sein, wird für das große Geschäft ein Loch gebuddelt.

Habt ihr oft Zecken?

Nein, nicht öfter als andere Kinder! Auch im Sommer beugen Kleidung und Mützen oder Hüte einem Zeckenbiss vor. Die Eltern entscheiden bei der Anmeldung per Einverständniserklärung, ob Erzieher Zecken entfernen dürfen. Die Stichstelle wird entsprechend markiert.

Sind die Kinder sehr schmutzig?

Ja!! Und das gehört dazu! Gibt es etwas Schöneres als in Pfützen zu hüpfen oder den Matschberg zu erkunden? Neue Eltern können sich mit den erfahrenen Ameiseneltern austauschen, welche Tipps und Tricks sich bewährt haben, um Kinderkleidung und Elternautos zu schonen.